Pól MacMahoon 

Krieger

( Thomas )

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Pól MacMahoon,

Die Sonne schien, ein sanfter Wind wehte und die Welt schien vollkommen.

Genau das waren die Tage, die Pòl so sehr mochte, wenn er mit den frisch geschlagenen Baustämmen über die Flüsse abwärts trieb um sie in die Dörfer zu bringen.
Vorbei an den satten Wiesen des Ben Tee´s, auf denen die Rinder und Schafe grasten, durch die kleine Schluchten in denen man nur das säuseln des Windes und das plätschern des Wassers hörte.

An solchen Tagen erinnerte Pòl sich oft daran wie es war, wenn er als Kind mit seinem Vater in die Hochebenen seiner Heimat zog um Holz für die Zimmerleute, Schreiner und Drechsler zu ernten.

Es war der Beruf des Holzfällers und Flössers den er  ausübte, den er so sehr mochte.

Dies war aber nicht immer so.

Pòl war ein Nachzügler und wurde als letzter von 4 Geschwistern vor 28 Sommern geboren.
Man könnte meinen das der Vater froh darüber gewesen sein muss, aber dem war nicht so.
Sean der erst geborene war einige Sommer vor Pòl´s Geburt, bei einem Unwetter ums Leben gekommen.
Seine Schwestern Cait und Aileen hatten selbst Familie und waren fort gegangen..
Angus war nicht mehr der Jüngste und merkte das er nicht mehr ewig bleiben würde und zu all dem fehlte ihm ein Stammhalter.
Es war im Jahr 1088 als Pòl das Licht der Welt erblickte. Ein schlechtes Jahr wie der Vater später stets sagte, den die Ernten waren schlecht, Krankheiten und Elend zogen über die Lande und dann das…..
Pòl entsprach nicht den Erwartungen von Angus an einen Stammhalter aus den Hochland.
Er war klein, fast zierlich und schien unter den großen Händen des Vaters fast zu zerbrechen.
Dies war auch der Grund warum Pòl seinen Namen bekam. Der „Kleine“.

Was damals keiner für möglich hielt, sollte sich aber bald ändern. Denn mit jedem Sommer den er älter wurde, wurde er Größer und Stärker und die Ängste des Vaters schwanden von Mal  zu Mal.
Aus dem „kleinen“  Pòl wurde ein Mann, riesig und mit Bärenkräften, ein Hochländer.

Im Kampf hatte er schon das ein oder andere mal seine Kraft und Angriffslust unter beweis gestellt.
Seine Gegner erzitterten oftmals wenn sie ihm gegenüber standen, weil sie merkten das er dann einem wilder Eber glich .

Im Handwerk des Bäume fällen hatte er über die Jahre einiges gelernt und scheute auch die größten Bäume nicht, so dass sein Vater stolz auf seinen „kleinen“ war.

Am Sterbebett von Angus versprach Pòl seinem Vater, stets seinen Tugenden zu folgen und mutig, aufrecht, hilfsbereit und dem Clan verbunden zu sein.


Lang lebe
der Clan